Zahlen und Fakten

2000
Mitarbeiter
80
Auszubildende
25
Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung
>50
Standorte in Europa
550000 t
Stahl pro Jahr
50
Patente

Europäischer Marktführer für Oberflächenveredelung von Stahl mit Zink

ZINQ ist seit mehr als 130 Jahren auf Feuerverzinkung und Beschichtung spezialisiert und heute europäischer Marktführer für Korrosionsschutz auf Stahl mit Zink. ZINQ ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Cradle to Cradle®-zertifizierten Oberflächen für alle Arten von Stahlprodukten. Jedes Jahr werden über 550.000 Tonnen Stahl mit ZINQ in mehr als 50 Produktionsstätten in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Polen vor Korrosion geschützt.

ZINQ vergibt Lizenzen für selbst patentierte Oberflächentechnologien an Dritte wie BMW. ZINQ Technologie beschäftigt 40 Entwickler und betreibt das größte F der Branche am Standort Gelsenkirchen. ZINQ demonstriert, dass eine Kreislaufwirtschaft in energieintensiven Industrien realisiert werden kann: Mit Planet ZINQ als zirkulärem Geschäftsmodell ist ZINQ auf dem Weg zu Zero Carbon, Zero Waste, Zero Pollution.

Ziel ist die zirkuläre Transformation des Unternehmens durch den Einsatz von kohlenstofffreien Energiequellen, die Schließung von Stoffkreisläufen und das Recycling von Rohstoffen und Produkten.

Unsere Meilensteine

2003
Maßnahmen für mehr Energieeffizienz

Jagd nach der letzten Kalorie: Als Pionier bei Ökoprofit- und PIUS-Projekten hat ZINQ fortlaufend in energieeffiziente Anlagen- und Prozesstechnik investiert – wie Hocheffizienzbrenner, Wärmetauschersysteme, Frequenzumrichter, LED-Beleuchtung etc.

2003
Mehr Ressourceneffizienz durch Innovation

Mit microZINQ® beginnt die Entwicklung ressourceneffizienter Oberflächen. Das innovative Dünnschicht-Stückverzinkungsverfahren spart bis zu 80 Prozent ZINQ ein (im Vergleich zur herkömmlichen Stückverzinkung). 2013 wird microZINQ mit dem deutschen Rohstoffpreis ausgezeichnet.

2010
Umstellung auf Cradle to Cradle (C2C)

ZINQ richtet seine Produkte und Prozesse konsequent an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft aus und entwickelt Lösungen, die auf Materialgesundheit und geschlossene Stoffkreisläufe ausgelegt sind. Bereits seit 2010 ist ein Großteil der ZINQ-Produkte entsprechend zertifiziert und so konzipiert, dass sie in biologischen und technischen Kreisläufen wiederverwendet werden können. Grundlage dafür bildet der weltweit anerkannte Standard des Cradle to Cradle Products Innovation Institute, einer internationalen gemeinnützigen Organisation, die mit dem „Cradle to Cradle Certified® Products“-Programm kreislauffähiges Produktdesign fördert und den Wandel hin zu einer Wirtschaft vorantreibt, in der Materialien einen positiven Beitrag für Mensch und Umwelt leisten.

Carsten Paul
2011
Gründung der ZINQ Technologie

Mit der ZINQ Technologie bündelt ZINQ seine Kompetenzen als Technologiedienstleister für Innovation und Nachhaltigkeit. Der Bereich entwickelt neue Lösungen rund um Oberflächen, Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung – sowohl für die ZINQ Gruppe als auch für externe Partner und Lizenznehmer.
Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung von Planet ZINQ sowie das ZINQ Futurium als Plattform für Innovation und nachhaltige Industrielösungen.

2013
Erste Schritte zur Prozessdekarbonisierung

Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen von Low Carbon ZINQ zur schrittweisen Dekarbonisierung der Prozesse: Umstellung auf Ökostrom, Elektrifizierung der Gabelstaplerflotte, flächendeckender Einsatz von LED-Beleuchtung, effizienter Steuerungstechnik und Wärmerückgewinnungsanlagen sowie optimierte Prozessführung in der Vorbehandlung und an den Zinkbädern.

ZINQ
2013
Eröffnung des Werkes in Bydgoszcz (Polen)

Mit der Inbetriebnahme des Standortes Bydgoszcz erweitert ZINQ seine Produktionskapazitäten in Osteuropa.

C2C
2013
duroZINQ® ist Cradle to Cradle®-zertifiziert

duroZINQ® erhält als erste Stückverzinkungsoberfläche von ZINQ die Cradle to Cradle®-Zertifizierung.

Carsten Paul
2014
Übernahme des Unternehmens verticalgalva

ZINQ übernimmt das Unternehmen verticalgalva und ergänzt damit sein bestehendes Leistungs- und Standortportfolio.

2014
Erster Schritt zum Schließen sämtlicher Stoffkreisläufe

Durch Verarbeiten von Zinknebenprodukten auf eigens dafür bereitgestellten Aufarbeitungslinien werden die internen Materialkreisläufe geschlossen. Damit beginnt das Projekt ReZINQ und die ersten Schritte zum Schließen sämtlicher Stoffkreisläufe von ZINQ.

BjörnBild
2015
Eröffnung einer 7-Meter microZINQ®-Anlage in Hagen

Am Standort Hagen nimmt ZINQ eine 7-Meter-Anlage für microZINQ® in Betrieb und erweitert damit die technischen Möglichkeiten des Verfahrens.

2015
Auszeichnung für microZINQ mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis

Die Auszeichnung würdigt die technologische Entwicklung von microZINQ® und seine effiziente Nutzung des eingesetzten Materials.

2015
MATERIALICA Award für microZINQ

Für die innovative Hochleistungsoberfläche microZINQ® erhält ZINQ den MATERIALICA Award.

BjörnBild
2015
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für microZINQ®

microZINQ® erhält die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik.

ZINQ
2015
Mach dein ZINQ: Klimaheld:innen ausbilden

Hinter „Mach Dein ZINQ“ steckt die gezielte Entwicklung unserer Mitarbeitenden: von der Ausbildung in fünf Ausbildungsberufen über Weiterbildungsprogramme bis hin zur Entwicklung eigener Führungskräfte. Aktuell sind 80 Auszubildende Teil von ZINQ und tragen unsere Mission für mehr Nachhaltigkeit in der Industrie aktiv mit.

Frank Fendler
2015
Top 3 beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

ZINQ gehört zum ersten Mal zu den Top 3 in der Sonderkategorie Ressourceneffizienz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Frank Fendler
2016
Top 3 beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

ZINQ gehört zum zweiten Mal zu den Top 3 in der Sonderkategorie Ressourceneffizienz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

BjörnBild
2017
microZINQ als herausragendes Beispiel für Klimaschutz

Die Markenoberfläche wird von „Metalle pro Klima“ mit dem Best-Practice-Preis als herausragendes Beispiel für Klimaschutz geehrt.

C2C
2017
microZINQ® ist Cradle to Cradle®-zertifiziert

Als zweit Markenoberfläche von ZINQ bekommt das Dünnschicht-Stückverzinkungsverfahren die Cradle to Cradle®-Zertifizierung verliehen.

2018
Übernahme von Galva Union in Frankreich

Mit der Übernahme von Galva Union erweitert ZINQ seine Präsenz auf dem französischen Markt.

Gigiverse
2019
Power2ZINQ: Startschuss für H2 in der Prozesswärme

Mit der Westfälischen Hochschule, dem westfälischen Energieinstitut, Küpper Solutions und Gelsenwasser startet ZINQ eine Kooperation zur Dekarbonisierung der industriellen Prozesswärme. Mit einer neuen Anlagentechnik soll am Standort von ZINQ in Gelsenkirchen die prototypische Erstanwendung von Wasserstoff im Bereich der Prozesswärmeanwendungen realisiert werden.

Pexels-picjumbo, Montage: RDN/Jens Valtwies
2020
ReZINQ schließt Kreisläufe

Das Projekt ReZINQ verbindet verschiedene Ansätze zur Verlängerung der Produktlebensdauer wie Re-Use, Refurbish und Re-Manufacture mit einer Rücknahme-Selbstverpflichtung, um Stahl und Zink in getrennten Kreisläufen in zirkulärer Qualität wiederzuverwerten. In einem professionellen ReZINQ-Prozess werden alle zinkhaltigen Prozessnebenstoffe und verzinkten Stahlprodukte so aufbereitet, dass sie als Recyclingzink eingesetzt werden können.

ZINQ
2021
Erweiterung durch die Übernahme von drei Werken in der Normandie

ZINQ integriert drei weitere Verzinkungswerke in der Normandie in die Unternehmensgruppe.

Julian Schäpertöns Julian Schäpertöns
2021
ZINQ ist Gründungsmitglied des Klimahafens

In Gelsenkirchen wird das deutschlandweit größte Cluster zur Dekarbonisierung industrieller Prozesswärmeanwendungen im Mittelstand aufgebaut. ZINQ ist als Gründungsmitglied Teil dieser Initiative und zeigt mit Power2ZINQ wie es geht: Am Standort in Gelsenkirchen soll der erste prototypische Einsatz von Wasserstoff (H2) in der Prozesswärme erfolgen.

RDN/Jens Valtwies
2021
Kunden erhalten CO₂-Gutschriften

Die ZINQ CO₂-Bank wird eingeführt. ZINQ bilanziert die CO₂-Emissionen und -Einsparungen von duroZINQ und microZINQ feuerverzinkten Oberflächen auf der Grundlage von Umwelt-Produktdeklarationen (EPD). Die Einsparungen werden allen Kunden in Deutschland als Carbon Credits auf ihr -Konto gutgeschrieben.

ZINQ
2022
Übernahme sieben weiterer Werke in Frankreich

Durch die Übernahme von sieben zusätzlichen Standorten baut ZINQ seine französische Unternehmensstruktur weiter aus.

ZINQ
2022
Reduzierung des produktbezogenen CO2-Fußabdrucks

Mit Low Carbon ZINQ wird eine umfassende Strategie zur Dekarbonisierung der Oberflächen umgesetzt. Dabei werden die produktbezogenen CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus und damit der sogenannte Product Carbon Footprint (PCF) der ZINQ-Oberflächen gesenkt. Dies gelingt durch den Einsatz von Recyclingzink und CO₂-reduziertem Primärzink sowie zentralen Maßnahmen für mehr Effizienz und Effektivität.

Gigiverse
2022
ZINQ Futurium: Entwicklung nachhaltiger Innovationen

Hier wird Zukunft gemacht. Mit dem ZINQ Futurium, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum der ZINQ Technologie, hat ZINQ eine Plattform für Austausch und Wissenstransfer geschaffen. Mit Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und politischen Vertretern tritt ZINQ in den Dialog und fördert Kooperationen auf dem Weg zu einer zirkulären Wirtschaftsweise. Auch der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck war bereits Gast im ZINQ Futurium.

ZINQ
2023
Einführung von digitalen zirkulären Produktpässen

Zur Umsetzung der Sustainable Product Initiative der Europäischen Kommission führt ZINQ digitale zirkuläre Produktpässe in der Supply Chain ein. Damit implementiert ZINQ als eines der ersten Unternehmen in Deutschland einen transparenten Nachweis über die zirkulare Qualität von Produkten.

ZINQ
2023
Launch der umweltoptimierten Oberfläche ecoZINQ

Dank der Maßnahmen des Low-Carbon-ZINQ-Programms sowie dem Einsatz von ausschließlich CO₂-reduziertem Primärzink aus regenerativen Energien erreicht die Markenoberfläche ecoZINQ Bestwerte in der CO₂-Bilanz. Pro Tonne Stahl spart ecoZINQ 185 kg CO₂ ein – im Vergleich zu hochwertigen Beschichtungssystemen. ecoZINQ ist zudem Cradle to Cradle® zertifiziert. Die Einsparungen werden ZINQ-Kunden in Form von Carbon Credits gutgeschrieben.

ZINQ
2024
Übernahme des Werkes ZINQ Beaujolais

Das Werk Beaujolais wird Teil der ZINQ Gruppe und ergänzt das bestehende Standortnetz in Frankreich.

Schmitz Cargobull AG
2024
Kooperation schmitz cargobull DCPP

Die seit fast 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Schmitz Cargobull und der ZINQ Gruppe wurde um eine zukunftsweisende Komponente erweitert. Dr. Günter Schweitzer und Lars Baumgürtel haben eine Kooperation im Sinne der Kreislaufwirtschaft geschlossen, mit dem Ziel, transparente Umweltdaten entlang der Wertschöpfungskette nutzbar zu machen. Als ersten Schritt entwickeln beide Unternehmen einen digitalen zirkulären Produktpass (DCPP) für den Fahrzeugbau.

ZINQ Lorraine
2025
Erweiterung der Werke durch die Übernahme des Werkes ZINQ Lorraine

Mit dem Standort Lorraine erweitert ZINQ seine industrielle Präsenz in Europa.

BjörnBild
2025
Erweiterung der microZINQ®-Anwendung im Bereich Brandschutz

microZINQ® wird 2025 auch für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz berücksichtigt. Damit erweitert ZINQ das Einsatzspektrum der Zinkoberfläche und reagiert auf spezifische technische Anforderungen in sicherheitsrelevanten Bauanwendungen.

Arcelor Mittal Steligence
2025
Kooperation mit ArcelorMittal

Im Rahmen der Partnerschaft mit ArcelorMittal wird der digitale zirkuläre Produktpass (DCPP) erstmals auf die Bauwirtschaft übertragen. Ziel ist es, den Einsatz zirkulärer und CO₂-armer Materialien zu stärken und Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus zu schaffen. Damit entsteht eine datenbasierte Grundlage für nachhaltige Entscheidungen im Bausektor – und für die Nutzung zirkulärer Lösungen wie XCarb® und ecoZINQ®.

ZINQ / Volker Beushausen
2025
Preisträger des Deutschen Umweltpreises

Für den Beitrag zu einer ressourcenschonenden, zirkulären Industrie wurden Lars Baumgürtel und Dr. Birgitt Bendiek mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit die langjährige Arbeit der rund 2.000 Mitarbeitenden von ZINQ in Europa, die seit über 15 Jahren nachhaltige Innovationen im Rahmen von Planet ZINQ entwickeln und umsetzen.

Unsere Geschäftsführung

Lars Baumgürtel
CEO - ZINQ Gruppe
Bart Van Samang
CFO - ZINQ Gruppe
Stephane Vlahovic
COO - ZINQ Gruppe
Managing Director ZINQ Frankreich
Birgitt Bendiek
Managing Director ZINQ Deutschland
Rob Ikink
Managing Director ZINQ Benelux
Managing Director ZINQ Polen

Dr. Birgitt Bendiek

+49 178 3876 006

planet@zinq.com