Das Rennen zu Triple Zero

Die Animation zeigt den Weg zu Triple Zero als gemeinsamen Transformationsprozess.

Die Schilder stehen für die 8 Handlungsfelder von Planet ZINQ – also die konkreten Bereiche, in denen wir Veränderungen umsetzen: von Energie und Rohstoffen bis hin zu Kreislaufwirtschaft, Innovation und Transparenz.

Unterstützt wird dieser Weg durch die entscheidenden Treiber der Transformation: unsere Mitarbeitenden und Stakeholder sowie die Innovationen aus unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum ZINQ Futurium. Erst ihr Zusammenspiel macht Circular.Surface.Technology möglich.

01/10

Cradle to Cradle: Schließen aller Stoffkreisläufe in zirkulärer Qualität

Seit über zehn Jahren entwickelt ZINQ Oberflächen nach den Cradle to Cradle (C2C) Prinzipien – materialgesund, recyclingfähig und ressourceneffizient. Das Ergebnis sind Produkte, die CO₂ einsparen, Abfall und Umweltverschmutzung vermeiden und so den Weg für Null Abfall und Null Umweltverschmutzung ebnen.

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02/10

Low Carbon ZINQ – Reduzierung der produktbezogenen CO2-Emissionen

Seit mehr als zehn Jahren reduzieren wir systematisch die produktbezogenen CO₂-Emissionen unserer Oberflächen – vom Einsatz von Grünstrom und effizienten Produktionsprozessen bis hin zu CO₂-reduziertem Zink und Zukunftsprojekten wie Power2ZINQ. Auf diese Weise entwickeln wir unsere Oberflächen kontinuierlich weiter und machen Zink zu Low Carbon ZINQ.

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03/10

-80% Zink
microZINQ® – Rohstoff- und Energieeffizienz

microZINQ steht für Innovation. Die Hochleistungsoberfläche spart bis zu 80 % Zink gegenüber herkömmlicher Stückverzinkung im Dünnschichtverfahren nach DIN 50997 – bei gleicher Korrosionsschutzwirkung. Gleichzeitig wird der Energieverbrauch gesenkt und somit die Energie- und Ressourceneffizienz gesteigert.

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04/10

ReZINQ – für geschlossene Stoffkreisläufe

Unser ReZINQ Rücknahmesystem ermöglicht die sortenreine Trennung von Zink und Stahl, so dass diese in geschlossenen Stoffkreisläufen recycelt werden können. Auf diese Weise kombinieren wir Ansätze wie Wiederverwendung, Aufarbeitung und Wiederaufbereitung mit einer freiwilligen Rücknahmeverpflichtung – für Kreislaufwirtschaft von höchster Qualität.

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05/10

ZINQ CO2 Bank – Gutschriften für CO2 Einsparungen

Seit 2021 erfassen wir die CO₂-Emissionen unserer Beschichtungsprodukte der Marken duroZINQ®, microZINQ® und ecoZINQ® gemäß dem Rahmenwerk für Product Carbon Footprints (ISO 14067) und dokumentieren sie in Umweltproduktdeklarationen (EPDs) gemäß EN 15804. Auf der Grundlage der von Dritten validierten Daten über die Umweltauswirkungen unserer Produkte während ihres Lebenszyklus teilen wir die entsprechenden CO₂-Einsparungen allen und jedem Kunden in Form von Emissionsgutschriften zu. Das bedeutet, dass ZINQ-Kunden, die sich für eine langlebige, kreislauffähige, kohlenstoffarme Beschichtung entscheiden, von einem reduzierten produktbezogenen Kohlenstoff-Fußabdruck und konkreten Kohlenstoffgutschriften in Höhe ihrer Einsparungen profitieren.

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06/10

Power2ZINQ – Dekarbonisierung von Prozesswärme mit Wasserstoff

Zur Dekarbonisierung der industriellen Prozesswärme arbeitet ZINQ an der Umstellung von Erdgas auf kohlenstofffreie Energieträger. Am Standort Gelsenkirchen hat das Unternehmen eine innovative Anlagentechnik entwickelt, die eine CO₂-neutrale Prozesswärmeerzeugung mit grünem Wasserstoff ermöglicht. Die Anpassung der Brennertechnologie und der Anlagensteuerung an Mischgase oder reinen Wasserstoff erfolgt in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern in einem Konsortialprojekt.

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07/10

Digitaler Kreislaufproduktpass – für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft

Produktpässe machen zirkuläre Qualität transparent: ZINQ entwickelt daher digitale Kreislaufproduktpässe (DCPP), um Transparenz und validierte, vertrauenswürdige Daten als Grundlage für die Weiterentwicklung von Kreislaufinnovationen in ZINQ Beschichtungen und in den Produkten der Kunden zu schaffen.

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08/10

Die Jagd nach der letzten Kalorie – effiziente Prozesse für nachhaltige Produkte

Seit 2010 arbeitet ZINQ konsequent an einer ressourceneffizienten Produktion. Optimierte Ofentechnik, die Nutzung von Abwärme und verbesserte Prozessabläufe haben zu Lösungen geführt, die Energie sparen, Rohstoffe schonen und Produkte von zirkulärer Qualität ermöglichen.

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09/10

Gestalten Sie Ihr ZINQ – unsere Werte, unsere Mitarbeiter

Als Familienunternehmen bekennen wir uns seit 1995 zu klaren Richtlinien: nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, soziale Verantwortung und Sicherheit. Die Arbeitgebermarke Do your ZINQ erweckt diese Werte zum Leben – durch engagierte Mitarbeiter, umfassende Schulungen und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zur Führungsebene.

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10/10

Unsere Mitarbeiter und Innovationen sind die beiden wichtigsten Triebkräfte zur Verwirklichung unserer Ziele.

ZINQ futurium – der Ort, an dem die Zukunft gemacht wird

Im ZINQ Futurium entstehen Innovationen für zirkuläre Produkte, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Hier forschen interdisziplinäre Teams an innovativen Prozessen, während Partner aus Industrie und Forschung zusammenkommen, um die Transformation der Industrie aktiv voranzutreiben.

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Dies ist unser Rennen zum Triple Zero.

Wann werden Sie Ihr Rennen starten?
Lassen Sie uns gemeinsam den Übergang schaffen!

Das ist unser Race to Triple Zero. Wann starten Sie das Race?
Lassen Sie uns gemeinsam den Wandel gestalten.
Mehr über die zirkuläre Transformation? Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Race zu Triple Zero gestalten!

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Unsere Meilensteine

2003
Maßnahmen für mehr Energieeffizienz

Jagd nach der letzten Kalorie: Als Pionier bei Ökoprofit- und PIUS-Projekten hat ZINQ fortlaufend in energieeffiziente Anlagen- und Prozesstechnik investiert – wie Hocheffizienzbrenner, Wärmetauschersysteme, Frequenzumrichter, LED-Beleuchtung etc.

2003
Mehr Ressourceneffizienz durch Innovation

Mit microZINQ® beginnt die Entwicklung ressourceneffizienter Oberflächen. Das innovative Dünnschicht-Stückverzinkungsverfahren spart bis zu 80 Prozent ZINQ ein (im Vergleich zur herkömmlichen Stückverzinkung). 2013 wird microZINQ mit dem deutschen Rohstoffpreis ausgezeichnet.

2010
Umstellung auf Cradle to Cradle (C2C)

ZINQ richtet seine Produkte und Prozesse konsequent an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft aus und entwickelt Lösungen, die auf Materialgesundheit und geschlossene Stoffkreisläufe ausgelegt sind. Bereits seit 2010 ist ein Großteil der ZINQ-Produkte entsprechend zertifiziert und so konzipiert, dass sie in biologischen und technischen Kreisläufen wiederverwendet werden können. Grundlage dafür bildet der weltweit anerkannte Standard des Cradle to Cradle Products Innovation Institute, einer internationalen gemeinnützigen Organisation, die mit dem „Cradle to Cradle Certified® Products“-Programm kreislauffähiges Produktdesign fördert und den Wandel hin zu einer Wirtschaft vorantreibt, in der Materialien einen positiven Beitrag für Mensch und Umwelt leisten.

Carsten Paul
2011
Gründung der ZINQ Technologie

Mit der ZINQ Technologie bündelt ZINQ seine Kompetenzen als Technologiedienstleister für Innovation und Nachhaltigkeit. Der Bereich entwickelt neue Lösungen rund um Oberflächen, Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung – sowohl für die ZINQ Gruppe als auch für externe Partner und Lizenznehmer.
Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung von Planet ZINQ sowie das ZINQ Futurium als Plattform für Innovation und nachhaltige Industrielösungen.

2013
Erste Schritte zur Prozessdekarbonisierung

Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen von Low Carbon ZINQ zur schrittweisen Dekarbonisierung der Prozesse: Umstellung auf Ökostrom, Elektrifizierung der Gabelstaplerflotte, flächendeckender Einsatz von LED-Beleuchtung, effizienter Steuerungstechnik und Wärmerückgewinnungsanlagen sowie optimierte Prozessführung in der Vorbehandlung und an den Zinkbädern.

ZINQ
2013
Eröffnung des Werkes in Bydgoszcz (Polen)

Mit der Inbetriebnahme des Standortes Bydgoszcz erweitert ZINQ seine Produktionskapazitäten in Osteuropa.

C2C
2013
duroZINQ® ist Cradle to Cradle®-zertifiziert

duroZINQ® erhält als erste Stückverzinkungsoberfläche von ZINQ die Cradle to Cradle®-Zertifizierung.

Carsten Paul
2014
Übernahme des Unternehmens verticalgalva

ZINQ übernimmt das Unternehmen verticalgalva und ergänzt damit sein bestehendes Leistungs- und Standortportfolio.

2014
Erster Schritt zum Schließen sämtlicher Stoffkreisläufe

Durch Verarbeiten von Zinknebenprodukten auf eigens dafür bereitgestellten Aufarbeitungslinien werden die internen Materialkreisläufe geschlossen. Damit beginnt das Projekt ReZINQ und die ersten Schritte zum Schließen sämtlicher Stoffkreisläufe von ZINQ.

BjörnBild
2015
Eröffnung einer 7-Meter microZINQ®-Anlage in Hagen

Am Standort Hagen nimmt ZINQ eine 7-Meter-Anlage für microZINQ® in Betrieb und erweitert damit die technischen Möglichkeiten des Verfahrens.

2015
Auszeichnung für microZINQ mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis

Die Auszeichnung würdigt die technologische Entwicklung von microZINQ® und seine effiziente Nutzung des eingesetzten Materials.

2015
MATERIALICA Award für microZINQ

Für die innovative Hochleistungsoberfläche microZINQ® erhält ZINQ den MATERIALICA Award.

BjörnBild
2015
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für microZINQ®

microZINQ® erhält die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik.

ZINQ
2015
Mach dein ZINQ: Klimaheld:innen ausbilden

Hinter „Mach Dein ZINQ“ steckt die gezielte Entwicklung unserer Mitarbeitenden: von der Ausbildung in fünf Ausbildungsberufen über Weiterbildungsprogramme bis hin zur Entwicklung eigener Führungskräfte. Aktuell sind 80 Auszubildende Teil von ZINQ und tragen unsere Mission für mehr Nachhaltigkeit in der Industrie aktiv mit.

Frank Fendler
2015
Top 3 beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

ZINQ gehört zum ersten Mal zu den Top 3 in der Sonderkategorie Ressourceneffizienz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Frank Fendler
2016
Top 3 beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

ZINQ gehört zum zweiten Mal zu den Top 3 in der Sonderkategorie Ressourceneffizienz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

BjörnBild
2017
microZINQ als herausragendes Beispiel für Klimaschutz

Die Markenoberfläche wird von „Metalle pro Klima“ mit dem Best-Practice-Preis als herausragendes Beispiel für Klimaschutz geehrt.

C2C
2017
microZINQ® ist Cradle to Cradle®-zertifiziert

Als zweit Markenoberfläche von ZINQ bekommt das Dünnschicht-Stückverzinkungsverfahren die Cradle to Cradle®-Zertifizierung verliehen.

2018
Übernahme von Galva Union in Frankreich

Mit der Übernahme von Galva Union erweitert ZINQ seine Präsenz auf dem französischen Markt.

Gigiverse
2019
Power2ZINQ: Startschuss für H2 in der Prozesswärme

Mit der Westfälischen Hochschule, dem westfälischen Energieinstitut, Küpper Solutions und Gelsenwasser startet ZINQ eine Kooperation zur Dekarbonisierung der industriellen Prozesswärme. Mit einer neuen Anlagentechnik soll am Standort von ZINQ in Gelsenkirchen die prototypische Erstanwendung von Wasserstoff im Bereich der Prozesswärmeanwendungen realisiert werden.

Pexels-picjumbo, Montage: RDN/Jens Valtwies
2020
ReZINQ schließt Kreisläufe

Das Projekt ReZINQ verbindet verschiedene Ansätze zur Verlängerung der Produktlebensdauer wie Re-Use, Refurbish und Re-Manufacture mit einer Rücknahme-Selbstverpflichtung, um Stahl und Zink in getrennten Kreisläufen in zirkulärer Qualität wiederzuverwerten. In einem professionellen ReZINQ-Prozess werden alle zinkhaltigen Prozessnebenstoffe und verzinkten Stahlprodukte so aufbereitet, dass sie als Recyclingzink eingesetzt werden können.

ZINQ
2021
Erweiterung durch die Übernahme von drei Werken in der Normandie

ZINQ integriert drei weitere Verzinkungswerke in der Normandie in die Unternehmensgruppe.

Julian Schäpertöns Julian Schäpertöns
2021
ZINQ ist Gründungsmitglied des Klimahafens

In Gelsenkirchen wird das deutschlandweit größte Cluster zur Dekarbonisierung industrieller Prozesswärmeanwendungen im Mittelstand aufgebaut. ZINQ ist als Gründungsmitglied Teil dieser Initiative und zeigt mit Power2ZINQ wie es geht: Am Standort in Gelsenkirchen soll der erste prototypische Einsatz von Wasserstoff (H2) in der Prozesswärme erfolgen.

RDN/Jens Valtwies
2021
Kunden erhalten CO₂-Gutschriften

Die ZINQ CO₂-Bank wird eingeführt. ZINQ bilanziert die CO₂-Emissionen und -Einsparungen von duroZINQ und microZINQ feuerverzinkten Oberflächen auf der Grundlage von Umwelt-Produktdeklarationen (EPD). Die Einsparungen werden allen Kunden in Deutschland als Carbon Credits auf ihr -Konto gutgeschrieben.

ZINQ
2022
Übernahme sieben weiterer Werke in Frankreich

Durch die Übernahme von sieben zusätzlichen Standorten baut ZINQ seine französische Unternehmensstruktur weiter aus.

ZINQ
2022
Reduzierung des produktbezogenen CO2-Fußabdrucks

Mit Low Carbon ZINQ wird eine umfassende Strategie zur Dekarbonisierung der Oberflächen umgesetzt. Dabei werden die produktbezogenen CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus und damit der sogenannte Product Carbon Footprint (PCF) der ZINQ-Oberflächen gesenkt. Dies gelingt durch den Einsatz von Recyclingzink und CO₂-reduziertem Primärzink sowie zentralen Maßnahmen für mehr Effizienz und Effektivität.

Gigiverse
2022
ZINQ Futurium: Entwicklung nachhaltiger Innovationen

Hier wird Zukunft gemacht. Mit dem ZINQ Futurium, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum der ZINQ Technologie, hat ZINQ eine Plattform für Austausch und Wissenstransfer geschaffen. Mit Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und politischen Vertretern tritt ZINQ in den Dialog und fördert Kooperationen auf dem Weg zu einer zirkulären Wirtschaftsweise. Auch der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck war bereits Gast im ZINQ Futurium.

ZINQ
2023
Einführung von digitalen zirkulären Produktpässen

Zur Umsetzung der Sustainable Product Initiative der Europäischen Kommission führt ZINQ digitale zirkuläre Produktpässe in der Supply Chain ein. Damit implementiert ZINQ als eines der ersten Unternehmen in Deutschland einen transparenten Nachweis über die zirkulare Qualität von Produkten.

ZINQ
2023
Launch der umweltoptimierten Oberfläche ecoZINQ

Dank der Maßnahmen des Low-Carbon-ZINQ-Programms sowie dem Einsatz von ausschließlich CO₂-reduziertem Primärzink aus regenerativen Energien erreicht die Markenoberfläche ecoZINQ Bestwerte in der CO₂-Bilanz. Pro Tonne Stahl spart ecoZINQ 185 kg CO₂ ein – im Vergleich zu hochwertigen Beschichtungssystemen. ecoZINQ ist zudem Cradle to Cradle® zertifiziert. Die Einsparungen werden ZINQ-Kunden in Form von Carbon Credits gutgeschrieben.

ZINQ
2024
Übernahme des Werkes ZINQ Beaujolais

Das Werk Beaujolais wird Teil der ZINQ Gruppe und ergänzt das bestehende Standortnetz in Frankreich.

Schmitz Cargobull AG
2024
Kooperation schmitz cargobull DCPP

Die seit fast 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Schmitz Cargobull und der ZINQ Gruppe wurde um eine zukunftsweisende Komponente erweitert. Dr. Günter Schweitzer und Lars Baumgürtel haben eine Kooperation im Sinne der Kreislaufwirtschaft geschlossen, mit dem Ziel, transparente Umweltdaten entlang der Wertschöpfungskette nutzbar zu machen. Als ersten Schritt entwickeln beide Unternehmen einen digitalen zirkulären Produktpass (DCPP) für den Fahrzeugbau.

ZINQ Lorraine
2025
Erweiterung der Werke durch die Übernahme des Werkes ZINQ Lorraine

Mit dem Standort Lorraine erweitert ZINQ seine industrielle Präsenz in Europa.

BjörnBild
2025
Erweiterung der microZINQ®-Anwendung im Bereich Brandschutz

microZINQ® wird 2025 auch für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz berücksichtigt. Damit erweitert ZINQ das Einsatzspektrum der Zinkoberfläche und reagiert auf spezifische technische Anforderungen in sicherheitsrelevanten Bauanwendungen.

Arcelor Mittal Steligence
2025
Kooperation mit ArcelorMittal

Im Rahmen der Partnerschaft mit ArcelorMittal wird der digitale zirkuläre Produktpass (DCPP) erstmals auf die Bauwirtschaft übertragen. Ziel ist es, den Einsatz zirkulärer und CO₂-armer Materialien zu stärken und Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus zu schaffen. Damit entsteht eine datenbasierte Grundlage für nachhaltige Entscheidungen im Bausektor – und für die Nutzung zirkulärer Lösungen wie XCarb® und ecoZINQ®.

ZINQ / Volker Beushausen
2025
Preisträger des Deutschen Umweltpreises

Für den Beitrag zu einer ressourcenschonenden, zirkulären Industrie wurden Lars Baumgürtel und Dr. Birgitt Bendiek mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit die langjährige Arbeit der rund 2.000 Mitarbeitenden von ZINQ in Europa, die seit über 15 Jahren nachhaltige Innovationen im Rahmen von Planet ZINQ entwickeln und umsetzen.

Dr. Birgitt Bendiek

+49 178 3876 006

planet@zinq.com

01/10

Auf dem Weg zu Null Abfall und Null Umweltverschmutzung mit Prozessen und Produkten nach Cradle to Cradle

Seit mehr als zehn Jahren handeln wir nach den fünf Kriterien von Cradle to Cradle® (C2C), mit dem Ziel, Materialkreisläufe für Produkte und Prozesse zu schließen und die verwendeten Rohstoffe und Produkte zu recyceln. Alle ZINQ-Stückverzinkungsoberflächen sind Cradle to Cradle Certified®. Sie werden so entwickelt und hergestellt, dass sie als materialgesunde Produkte vollständig und wiederholt in biologischen und technischen Kreisläufen zur Herstellung neuer Oberflächen eingesetzt werden können.

Die Produkte duroZINQ, microZINQ, ecoZINQ und verticalZINQ sind Cradle to Cradle Certified® und erfüllen strenge zirkuläre Qualitätsanforderungen. Die C2C-Bewertung berücksichtigt die gesamte Lieferkette und den gesamten Lebenszyklus des jeweiligen Produkts.

Allein die von ZINQ in Deutschland hergestellten stückverzinkten Oberflächen sparen über ihren gesamten Lebenszyklus als Cradle to Cradle-Produkte mehr als 45.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. Heute erwirtschaftet ZINQ rund 90 Prozent seines Umsatzes allein mit Cradle-to-Cradle-Produkten.

02/10

Zu Null Kohlenstoff mit Low Carbon ZINQ

Der Weg zu Null Kohlenstoff führt über das Low-carbon-ZINQ-Programm, mit dem wir unsere produktbezogenen CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg kontinuierlich reduzieren und damit auch den Product Carbon Footprint (PCF) unserer ZINQ-Oberflächen verringern.

Das Low Carbon Programm begann vor mehr als zehn Jahren mit der Umstellung auf Grünstrom. Es folgten zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Steigerung der Effizienz und Effektivität in unseren Produktionsprozessen. Dazu gehören eine effizientere Steuerungstechnik, der Einsatz von Wärmerückgewinnungsanlagen, ein optimiertes Zinkbadmanagement sowie die Umstellung auf Elektrostapler und LED-Beleuchtung in allen Werken. Mit diesen vielen Einzelmaßnahmen konnten wir den Carbon Product Footprint unserer Markenprodukte deutlich verbessern – und Zink insgesamt zu Low-Carbon-ZINQ machen.

Im nächsten Schritt arbeiteten wir mit Zinklieferanten, einschließlich einer Beteiligung an einem Hersteller von recyceltem Zink, an der Entwicklung einer Strategie zur Reduzierung des Kohlenstoff-Fußabdrucks des verwendeten Zinks. Das Ergebnis ist die ökologisch optimierte ecoZINQ-Oberfläche, die durch die Verwendung von ausschließlich CO₂-reduziertem Primärzink aus erneuerbaren Energien neue Bestwerte in Bezug auf den Kohlenstoff-Fußabdruck des Produkts erreicht.

Um industrielle Prozesswärme zu dekarbonisieren, setzt ZINQ neben erneuerbarem Strom auch auf grünen Wasserstoff. Um den kohlenstoffreichen Energieträger Erdgas langfristig durch klimafreundlichen Wasserstoff zu ersetzen, arbeitet ZINQ seit 2016 im Rahmen von Power2ZINQ an den technischen Vorbereitungen zur Umrüstung der Anlage in Gelsenkirchen. Gleichzeitig setzt sich ZINQ dafür ein, dass Wasserstoff in der industriellen Prozesswärme salonfähig wird und energieintensive KMU in Zukunft Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen beziehen können.

Ein weiterer Teil des Programms ist die Erhöhung des Anteils von CO₂-reduziertem Primärzink und CO₂-armem Sekundärzink im Produkt. Gemeinsam mit den Zinklieferanten wird das für die Herstellung von Oberflächen benötigte Zink dekarbonisiert und gleichzeitig werden im Rahmen des ReZINQ-Programms geeignete Quellen für zurückgewonnenes Zink erschlossen, wodurch bis zu 30 Mal weniger CO₂ in die Lieferkette gelangt.

03/10

microZINQ®: Rohstoff- und Energieeffizienz im Prozess und im Produkt

Innovationen müssen nachhaltig sein, und Nachhaltigkeit ist ohne Innovation nicht denkbar – unser Markenprodukt microZINQ®) ist ein perfektes Beispiel dafür. Die Hochleistungsoberfläche spart bis zu 80% Zink im Vergleich zur herkömmlichen Stückverzinkung bei gleichem Korrosionsschutz in einem Dünnschichtverfahren nach DIN 50997. Gleichzeitig wird dabei Energie eingespart – eine weitere Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz. Im Jahr 2013 wurde microZINQ als erstes Stückverzinkungsverfahren mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.

microZINQ hat seinen Ursprung im ZINQ Futurium, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum von ZINQ in Gelsenkirchen. Ziel war es, einen Zinküberzug zu entwickeln, der deutlich weniger Zink benötigt und somit Ressourcen spart. Dies führte zur Entwicklung von microZINQ, einem binären Stückverzinkungsprozess, bei dem eine Zinkschmelze mit einer Zink-Aluminium-Legierung verwendet wird, die aus 95% Zink und 5% Aluminium besteht. Dank des innovativen Dünnschichtverfahrens hat microZINQ eine durchschnittliche Schichtdicke von ca. 5-15 µm dünner als bei der herkömmlichen Stückverzinkung. Auch die Temperatur des Zinkbades wird durch den Einsatz eines Kessels für die Zink-Aluminium-Legierung von ca. 450 Grad auf 420 Grad gesenkt.
Insgesamt spart microZINQ sowohl beim Produkt als auch beim Prozess wertvolle Ressourcen – durch den deutlich geringeren Zinkverbrauch, die damit verbundene Gewichtsreduzierung und den geringeren Energiebedarf.

Neben der Energie- und Ressourceneffizienz zeichnet sich microZINQ durch besondere technische Eigenschaften für den Schutz von Bauteilen aus – insbesondere im Automobilbereich. Im Jahr 2018 erteilte ZINQ die erste Technologielizenz für microZINQ an einen deutschen Automobilhersteller, der seine bestehende Beschichtungsanlage durch ein umweltfreundlicheres und effizienteres Verfahren ersetzen konnte. microZINQ wird mittlerweile millionenfach unter anderem an Unterboden-Chassisteilen eingesetzt, wo die hohe Beständigkeit des Systems gegen korrosive und mechanische Beanspruchung während der Fahrt bestätigt wurde. Auf diese Weise leistet microZINQ einen kleinen Beitrag zur Effizienzsteigerung von Prozessen in der Automobilindustrie.

microZINQ wurde mehrfach ausgezeichnet. Neben dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis erhielt die Marktoberfläche 2015 den MATERIALICA Award und die allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik. Im Oktober 2017 erhielt sie den Best Practice Award von ‚Metalle pro Klima‘ als herausragendes Beispiel für Klimaschutz.

04/10

ReZINQ Rücknahmesystem schließt Stoffkreislauf für feuerverzinkten Stahl

Kreislaufwirtschaft ist der größte Hebel für den Klimaschutz in der Industrie. Unser Ziel ist es daher, geschlossene Produktkreisläufe zu erreichen, die Materialien ausschließen, die dem Recycling in zirkulärer Qualität im Wege stehen. ReZINQ kombiniert verschiedene Ansätze zur Verlängerung der Produktlebensdauer, wie Wiederverwendung, Aufarbeitung und Wiederaufbereitung, mit einer freiwilligen Rücknahmeverpflichtung zur getrennten Rückführung von Stahl und Zink in separaten Kreisläufen in zirkulärer Qualität.

Unser ReZINQ Rücknahmesystem ermöglicht die getrennte Rückführung von Zink und Stahl in einem sortenreinen Recyclingprozess. Als Europas größter Feuerverzinkungsdienstleister bieten wir allen Kunden die Möglichkeit, alte verzinkte Bauteile kostenlos zurückzugeben, so dass die Zinkbeschichtung am Ende ihrer Nutzungsdauer in einer chemischen Zinkmine vom Stahl getrennt werden kann, bevor Zink und Stahl getrennt in geschlossenen Kreisläufen recycelt werden. Auf diese Weise leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Schließung des Kreislaufs für feuerverzinkte End-of-Life-Produkte.

Dadurch können wir mehr und mehr recyceltes Zink von Primärqualität verwenden und unsere CO₂-Emissionen reduzieren.

05/10

ZINQ CO2 Bank schreibt Kunden Carbon Credits für CO2 Einsparungen gut

Der spezifische Produktkohlenstoff-Fußabdruck (PCF) der Oberflächen wird in Umweltproduktdeklarationen gemäß EN 15804 verifiziert, die von einer dritten Partei geprüft und validiert werden. Um den Wert zu ermitteln, vergleicht ZINQ die niedrigen CO₂-Emissionen des jeweiligen Markenprodukts über den gesamten Produktlebenszyklus mit einer derzeit erhältlichen Farbbeschichtung in Standardqualität. Die sich daraus ergebende Differenz zugunsten der langlebigen Zinkoberfläche ergibt die spezifische Gesamt-CO₂-Einsparung, die über den gesamten Lebenszyklus und durch effektives Recycling am Ende der Nutzungsdauer des Produkts erzielt wird.

Mit der EPD nach EN 15804 kann ZINQ die Umweltauswirkungen seiner Produkte sehr genau messen und konkrete Nachweise über seinen Carbon Footprint erbringen. Dies gibt ZINQ Kunden Transparenz und Sicherheit bei der Erfassung des Product Carbon Footprint im sogenannten Scope 3. Drittvalidierte Daten sind notwendig, um bestehende und zukünftige Berichtspflichten gegenüber Kunden und Gesetzgebern zu erfüllen – sowohl im Rahmen des Lieferkettengesetzes als auch auf EU-Ebene für die Nachhaltigkeitsberichterstattung.

06/10

Prototypische Erstanwendung von Wasserstoff in den Filialen von Prozesswärmeanwendungen

In Gelsenkirchen entsteht Deutschlands größtes Cluster für die Dekarbonisierung von industriellen Prozesswärmeanwendungen in KMU. ZINQ ist Gründungsmitglied der Initiative Klimahafen Gelsenkirchen und arbeitet mit Power2ZINQ
an der Umstellung der Produktion auf kohlenstofffreie Energiequellen. Am Standort Gelsenkirchen wird eine innovative Anlagentechnik für die erste prototypische Anwendung von Wasserstoff (H2) in der Prozesswärme eingesetzt. Die langfristige Strategie sieht vor, Erdgas durch Wasserstoff zu ersetzen.

Darüber hinaus wird eine Lösung entwickelt, die es ermöglicht, die vielen industriellen Prozesswärmeanwendungen in Deutschland flexibel zu hybridisieren. Grundlage dafür ist die so genannte Energieträgerkopplung: Wenn zu wenig Strom im Netz ist, läuft der Produktionsprozess mit Erdgas oder Wasserstoff; wenn zu viel Strom im Netz ist, wird aus dem überschüssigen Strom Wärme erzeugt und im Prozess genutzt. Auf diese Weise wird die Nachfrage nach Prozesswärme im Einklang mit der Energiewende flexibilisiert, anstatt sie zu drosseln (Anlagen für erneuerbare Energien), und ein Potenzial in der Größenordnung von 40 Milliarden Autos, die bidirektional geladen und entladen werden, wird erschlossen.

Im Klimahafen Gelsenkirchenhat sich ZINQmit 16 anderen energieintensiven Unternehmen aus dem Stadthafen zusammengeschlossen, um gemeinsam die Dekarbonisierung der Prozesswärme voranzutreiben. Ziel ist es, die Wasserstoffinfrastruktur zügig auszubauen und grünen Wasserstoff bereitzustellen, um die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität voranzutreiben. Eine von der Initiative in Auftrag gegebene Studie bestätigt die Bedeutung von unternehmensspezifischen Transformationspfaden, die grünen Wasserstoff für die Dekarbonisierung von Prozesswärme berücksichtigen. Ziel ist es, die Wasserstoffinfrastruktur zügig auszubauen und grünen Wasserstoff zu liefern, um die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität voranzutreiben. Eine von der Initiative in Auftrag gegebene Bottom-up-Studie bestätigte die Bedeutung von unternehmensspezifischen Transformationspfaden, die grünen Wasserstoff für die Dekarbonisierung von Prozesswärme berücksichtigen.

Auf dieser Grundlage zeigt die aktuelle Folgestudie: Eine zweckgebundene Energieinfrastruktur mit Energieträgerkopplung ist die Grundlage für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit industrieller Prozesswärmeanwendungen in Deutschland. Denn die durch den Einsatz einer solchen intelligenten Power-to-Heat (SP2H)-Technologie gewonnene Flexibilität ermöglicht eine effiziente Nutzung von Stromüberschüssen und entlastet den Strommarkt durch eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Grundlaststrom. Außerdem ist sie vier- bis fünfmal kostengünstiger als große stationäre Speicheranlagen.

Power2ZINQ ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Prozesswärme.

07/10

Wettbewerbsvorteil für Kreislaufprodukte mit DCPP

Produktpässe machen zirkuläre Qualität transparent: ZINQ entwickelt daher digitale Kreislaufproduktpässe (DCPP), um Transparenz und validierte, vertrauenswürdige Daten als Grundlage für die Weiterentwicklung von Kreislaufinnovationen in ZINQ Beschichtungen und in den Produkten der Kunden zu schaffen.

Der digitale Kreislaufproduktpass (DCPP) ist ein wichtiges Instrument, das umfassende Informationen über die Umweltauswirkungen, die Materialzusammensetzung und die Recyclingfähigkeit von Produkten in einem standardisierten, digitalen Format bereitstellt. Er ermöglicht es Unternehmen und Verbrauchern, fundierte nachhaltige Entscheidungen zu treffen, und unterstützt die Entwicklung von Produkten, die die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft vollständig erfüllen. Der DCPP bietet unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil bei der Entwicklung und Herstellung der umweltfreundlichsten Produkte zusammen mit ZINQ.

In Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten hat ZINQ einen Digital Circular Product Passport (DCPP) für ein Nutzfahrzeugchassis auf Basis standardisierter Umweltproduktdeklarationen (EPDs gemäß EN15804) entwickelt. Dieser umfasst den gesamten Prozess von der Lieferkette bis zum Ende des Lebenszyklus (Scope 1-4). Der DCPP zeigt signifikante CO2-Einsparungen durch den Einsatz langlebiger und recycelbarer Produkte. ZINQ ist damit bereits auf die Initiative der Europäischen Kommission für nachhaltige Produkte ausgerichtet.

08/10

Die Jagd nach der letzten Kalorie – effiziente Prozesse für nachhaltige Produkte

Seit 2010 arbeiten wir kontinuierlich an einer ressourceneffizienten Produktion, um unsere Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Zu diesem Zweck entwickelt ZINQ in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum ZINQ Futurium Innovationen für mehr Nachhaltigkeit.

Der Prozess der Feuerverzinkung ist ressourcenintensiv. Neben Energie werden auch große Mengen des Rohstoffs Zink verbraucht. Im Gegenzug erhalten die Kunden jedoch ein langlebiges Produkt von runder Qualität. Sowohl feuerverzinkter Stahl als auch Zink können am Ende ihrer Lebensdauer beliebig oft und in geschlossenen Stoffkreisläufen ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Um die Nutzung von Ressourcen und Materialkreisläufen für den Prozess und das Produkt zu optimieren und die Kreislaufqualität des Produkts messbar zu machen, sind die stückverzinkten Oberflächen von ZINQ nach den Cradle-to-Cradle®-Standards zertifiziert.

Seit 2010 hat ZINQ zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz eingeleitet und umgesetzt. Dazu gehören die Optimierung der Ofentechnik und der organisatorischen Abläufe zur Reduzierung der Wärmeverluste im Verzinkungskessel sowie die Optimierung der Energieeffizienz durch die Nutzung von Abwärme. Mit der Entwicklung des binären Stückverzinkungsverfahrens microZINQ® erreicht ZINQ eine hohe Rohstoff- und Energieeffizienz im Prozess und im Produkt. Im Vergleich zur konventionellen Stückverzinkung werden bis zu 80% Zink eingespart, bei gleichem Korrosionsschutzniveau.

09/10

Do your ZINQ vereint nachhaltiges Handeln und soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter als Arbeitgebermarke

ZINQ ist ein Familienunternehmen mit aus der Tradition entwickelten Werten, die unser tägliches Handeln leiten. Mit der Mitarbeitermarke Do Your ZINQ bekennen wir uns zu unseren Werten und zu unseren Mitarbeitern, die als Klimahelden die Inhalte unseres zirkulären Geschäftsmodells ins Unternehmen tragen und dort verankern.

Seit 1995 sind unsere Unternehmenswerte in fünf Richtlinien definiert und seitdem unverändert geblieben. Einer dieser Werte stellt den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und der Umwelt sowie die Sicherheit unserer Mitarbeiter in den Mittelpunkt unseres Handelns. Für uns gehen nachhaltiges Handeln und soziale Verantwortung Hand in Hand, weshalb wir diese Werte in der Arbeitgebermarke Do Your ZINQ gebündelt haben. Als Botschafter unserer Werte sind unsere Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil unseres zirkulären Geschäftsmodells und werden durch ihre nachhaltigkeitsorientierte Arbeit letztendlich zu Botschaftern.

Wir sehen die Berufsausbildung als Teil unserer unternehmerischen Verantwortung, um jungen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und heute die Grundlagen für die Bereitstellung von Fachkräften von morgen zu schaffen. Aus diesem Grund bildet ZINQ seit vielen Jahren mehr Auszubildende aus als erforderlich.

Unter dem Dach unserer Arbeitgebermarke Do Your ZINQ bieten wir Berufseinsteigern und unseren Mitarbeitern ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie unser eigenes, in der Branche einzigartiges, kaufmännisches Ausbildungsprogramm mit einer eigenen Berufsschulklasse in Gelsenkirchen. Vor zwanzig Jahren haben wir den ersten Jahrgang unserer Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik aufgenommen und bilden seitdem in diesem und anderen kaufmännischen Berufen aus. Wir bieten derzeit insgesamt über 80 Auszubildenden auf ihrem Weg zu einer Karriere bei ZINQ nach Abschluss ihrer Ausbildung oder eines dualen Studiums eine transparente Perspektive bis hin zur Führungsebene durch ein Talentprogramm. Mehr als 75 % unserer Führungskräfte stammen aus unserem eigenen Ausbildungsprogramm – das ist der Kern von Do Your ZINQ!

Mehr über unsere Mitarbeiter

10/10

ZINQ futurium – Raum für Innovation und Wissenstransfer

Mit ZINQ Futurium haben wir eine Plattform für Kommunikation, Vernetzung, Wissenstransfer und Innovation geschaffen. Hier teilen wir unser Wissen über zirkuläre Geschäftsmodelle mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten und arbeiten mit Partnern aus Industrie und Forschung auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft zusammen.

Das ZINQ Futurium umfasst unser Forschungs- und Entwicklungszentrum mit über 1.300 Quadratmetern Fläche, darunter zwei Alloy on Demand Stückverzinkungs-Pilotanlagen und ein Automatisierungs- und Robotikzentrum. ZINQ betreibt außerdem das modernste Labor der Stückverzinkungsindustrie auf zusätzlichen 180 Quadratmetern. Ein interdisziplinäres Team entwickelt neue Prozesse und Anwendungen rund um den Kernprozess der Stückverzinkung – für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Das ZINQ Futurium ist der Ort, an dem die Zukunft gemacht wird. Es ist auch ein Ort, an dem Stakeholder zusammenkommen, um Zukunftsthemen wie Kreislaufwirtschaft, Wasserstoff in industrieller Prozesswärme und digitale Kreislaufproduktpässe zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und die Transformation der energieintensiven Industrie gemeinsam voranzutreiben. ZINQ lädt alle Interessierten herzlich ein, sich an Dialog und Zusammenarbeit zu beteiligen.